Schallplatte des Volkskunstensemble "Florian Geyer"

1950 gründete sich eine kleine Gruppe, der es primär nicht um künstlerische Leistungen ging. Im Laufe der 1950er wuchs diese Gruppe zu einem engen Kollektiv zusammen und bestand nach der Eingliederung der Volksinstrumentengruppe "Lautengilde" aus einem gemischten Chor mit 94 Sängern und Sängerinnen sowie einem Volkskunstorchester mit 37 Musikanten und Musikantinnen. Die Leistungen wurden professioneller und qualitativ besser, sodass der Rat der Stadt Karl-Marx-Stadt der Gruppe 1950 den Namen Volkskunstensemble "Florian Geyer" verlieh - sowohl als Auszeichnung, als auch als Verpflichtung. Die folgenden zahlreichen Auftritte und Tourneen brachten dem Ensemble nicht nur Ehren und Auszeichnungen ein, sondern auch ein hohes Maß an Bekanntheit im In- und Ausland. Musikalisch ist das Ensemble in den Bereich Volksmusik/Folklore einzuordnen.
Die Aufnahme des Konzerts erfolgte am 29. Juni 1979 in der Stadthalle Karl-Marx-Stadt, anlässlich des 1000. Konzerts des Volkskunstensembles.
Florian Geyer war ein fränkischer Reichsritter aus dem 16. Jahrhundert, der in der DDR gern als Symbol für den Verzicht auf ein Leben in Reichtum und das selbstlose Einstehen für seine Überzeugungen stand.
Sammlung
Abmessungen
Schallplatte D: 30,2 cm
Datierung
Inventarnummer
RM00025